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CD-Reviews   Into Century - Nobody´s Slave
03.04.2013 von holopain





“Eine Band mit viel Potenzial“



Artist: Into Century

Herkunft: Dänemark



Album: Nobody´s Slave

Spiellänge: 39:57 Minuten

Genre: Rock

Release: 27.05.2013

Label: Target Records

Link: https://www.facebook.com/intocentury

Produktion: Tore Nissen, Johan Wohlert

Bandmitglieder:

Gesang – Jon Century
Gitarre – Christian Warburg
Bass – Morten Schroder
Schlagzeug – Jeppe Bruno

Tracklist:
  1. Nobody´s Slave
  2. Junkie
  3. Sweet Surrender
  4. Dare
  5. Hold On
  6. Indistogether
  7. Call On Me
  8. Can Anybody Hear Me
  9. Open Up Your Gates
  10. Man Of God
  11. Time To Shine
  12. OMG




Mit mächtig Groove und schmetterndem Rock betreten die Dänen Into Century mit ihrem Zweitling Nobody´s Slave meinen Hörradius und machen dabei eine äußerst gute Figur. Dabei stechen vor allem Jon Centurys akzentuierte Vocals heraus, die irgendwo zwischen Chris Cornell und Layne Staley liegen. Markant sind ebenfalls die heavy Riffs von Christian Warburg, welche mal dezent im Hintergrund den Song führen, dann über den Hörer als fette Brecher wuchten. So kann man sich kreativ anspruchsvoll meilenweit vom Durchschnittsrock abheben, vergisst dabei aber nicht die Zugänglichkeit für den Hörer, Ohrwürmer wie der Opener Nobody´s Slave oder Dare zeigen dafür perfekte Beispiele.

Mit sich aufbäumender Dynamik ist das dramatische Indistogether unterlegt, ein epischer Track, welcher sehr modern und großes Potenzial besitzt. Hierbei ist auch anschaulich die ernste Seite der Band zu erkennen, welche sozialkritische Themen aufgreift und diese in ihren Songs verarbeitet - man höre Man Of God, in dem der Papst und die Doppelmoral der katholischen Kirche angegangen wird. Für Irritation sorgt das mit Computerstimme unterlegte Can Anybody Hear Me, was jedoch schnell wieder vom Bikersong Open Your Gates wettgemacht wird. Dazu schnappe ich mir meine nicht vorhande Harley Davidson und schließe mich den Sons Of Anarchy an. Selbiger Track würde ebenfalls wahnsinnig gut zum hochkarätigen Soundtrack der Serie passen, Qualität statt Genöle. Mit Time To Shine und dem besinnlichen OMG wird der Sack zugemacht, der Hörer dürfte spätestens jetzt gewonnen sein.

Fazit: Ein assi-gutes Album! Vielseitig und Tiefgang mit musikalischem Können. Diese Band verdient ganz viel Aufmerksamkeit. Lediglich Can Anybody Hear Me sorgt für Unverständnis, ansonsten sollte jeder Metal-/Rock-Fan zufrieden sein.

Anspieltipps: Indistogether, Nobody´s Slave, Open Your Gates

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten



pt


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