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CD-Reviews   Terrorama - Genocide
05.03.2013 von Wolfsmoon






“Chaosgebolze, das fast immer gleich bleibt“



Artist: Terrorama

Herkunft: Norrköping, Schweden



Album: Genocide

Spiellänge: 29:09 Minuten

Genre: Blackened Thrash Metal

Release: 29.11.2012

Label: To The Death Records

Link: http://terrorama.bandcamp.com/

Klingt wie: Karnarium und Tyrants Blood

Bandmitglieder:

Gesang – Peter Lidén
Gitarre – Petter Nilson
Bass – Emil Åström
Schlagzeug – Micael Zetterberg

Tracklist:
  1. Superbia
  2. Inanimate Omen
  3. Traitors of the Motherland (Gulag)
  4. Conceived in Abhorrence
  5. Genocide
  6. Coronation in the Scorched Land
  7. Cerebral Oviposition
  8. Holodomor




Mit einem neuen Silberling gehen die vier Jungs von Terrorama aus Schweden an den Start. Sehr produktiv war die Band ja schon seit ihrer Gründung im Jahre 2001. Bisher erschienen vier Demos, zwei Split-CDs und zwei Full Length-Alben des Quartetts. Mit Genocide jagt die Band ihre dritte Scheibe raus.

Beginnend mit einer Rede aus der Kriegsgeschichte, die ungefähr 25 Sekunden läuft, startet das Album und fegt anschließend direkt mit dem Track Inanimate Omen los. Hier bemerke ich sofort die Stimmfarbe des Sängers Peter Lidén, der hier richtig rau klingt. In manchen Tracks, wie z.B. Genocide, wird die interessante Stimmfarbe zudem durch hasserfüllte Schreie ergänzt. Die Gitarrenarbeit ist bei vielen Songs (gute Beispiele sind die Titel Genocide oder auch Cerebral Oviposition) sehr gelungen, denn sie ist schnell und mit fetten Gitarrensoli versehen.

Ich muss trotzdem sagen, dass ich viele der Titel nicht sehr eingängig finde, sondern, dass diese einfach nur zum Moshen einladen. Im gesamten Album treten Thrash Metal-Riffs eher auf als Black Metal-Parts, was dann, sobald diese einsetzen, doch sehr überzeugend klingt und auch Spaß macht beim Zuhören. Nach dem gesamten Gebolze und Gekloppe kommt zum Schluss noch ein Titel, der im Vergleich zu den anderen Songs deutlich ruhiger gehalten ist und eine große Abwechlsung darstellt, die sonst leider zu wenig vorkommt.

Fazit: Im Großen und Ganzen ist das Album schon ganz in Ordnung, doch es fehlen mir hier wirklich so einzelne Stücke, die mich total aus der Bahn werfen - also wo ich aufspringen würde, um sofort mitzumoshen oder mitzubangen. Doch ich finde Genocide großteils sehr einseitig gehalten, trotz des letzten Songs, der Abwechslung zeigen soll. Gut finde ich den rauen Gesang und die fetten Gitarrensoli. Insgesamt etwas für Liebhaber, die hier auf jeden Fall zugreifen können.

Anspieltipps: Cerebral Oviposition und Genocide

Bewertung: 5 von 10 Punkten

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