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Interviews   Arroganz
09.02.2013 von Rene

Artist: Arroganz

Herkunft: Cottbus, Deutschland

Genre: Black / Death Metal

Label: Blacksmith Records

Link: http://www.hellishhordes.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – -k-
Gitarre, Gesang – -m-
Schlagzeug – -t-



Time For Metal / Rene:
Hey Arroganz,

ich freue mich, dass ihr vor der Veröffentlichung eures neuen Longplayers Kaos.Kult.Kreation Zeit gefunden habt, um euch mit uns ein wenig über eure Musik zu unterhalten. Als Erstes stellt euch doch bitte einmal unseren Lesern vor.


Arroganz:
Hallo Réne, das Vergnügen ist ganz unsererseits! Wir sind Arroganz aus Cottbus und spielen angeschwärzten Oldschool Death Metalin einer klassischen Drei-Mann-Besetzung: -t- Schlagzeug, -m- Gitarre, -k- Gesang und Bass. Soweit alles klar?



Time For Metal / Rene:
Alle Klarheiten sind Beseitigt :-) ! Die ersten Spuren im Musikbusiness habt ihr mit Dark AndDeathless und BurningSouls hinterlassen, die von allen Seiten positiv aufgenommen wurden. Im März steht das nächste Bandkapitel vor der Tür: Das neue Album Kaos.Kult.Kreation findet den Weg in die Plattenregale. Könnt ihr einmal etwas zum Entstehungsprozess der neuen Songs, der finalen Studiosession und der Entwicklung der neuen Platte sagen?


Arroganz:
Die ersten Songideen schwirrten bereits vor dem Release von Dark And Deathless in meinen Kopf herum. Aber wir haben erst im Herbst 2011, also ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Albums angefangen die ersten Songs auszuarbeiten.Außerdem haben wir natürlich nebenbei reichlich Gigs gespielt. Das Album wurde dann letzten Sommer aufgenommen und seitdem arbeiten wir an Artwork, Mix&Master, Promotion usw. – es läuft bisher alles recht gut und wir freuen uns darauf das Album im März endlich veröffentlichen zu können. Es wird Zeit die Songs auf die Welt loszulassen!



Time For Metal / Rene:
Alle Tracks verkörpern Black und Death Metal, die mit thrashigen Riffs bereichert sind. Könnt ihr euren Fans einmal eure Gedankenzüge zu den einzelnen Werken bei einem kleinen Track-By-Track nahelegen?


Arroganz:
Eigentlich sollte sich jeder zu den einzelnen Tracks selbst Gedanken machen. Gewissermaßen hängen sie zwar schon irgendwiemiteinander zusammen, jedoch steht jeder Song auch für sich selbst. Der Album-Titel umreißt den Inhalt schon recht gut: Das Chaos - totale Unordnung, Zerstörung und Regellosigkeit; der Kult – die spirituelle Verehrung von unerklärlichen Kräften durch mentale Hingabe; die Kreation – Die Erschaffung oder Schöpfung neuer Dinge, Gefühle und Gesetze. Diese drei Begriffe können einzeln betrachtet in allen Songs auf eine gewissen Art und Weise wiedergefunden werden.Andererseits kann man den Titel auch als Abfolge, oder sogar Kreislauf betrachten: der Zerstörung folgt die Hingabe um wieder etwas Neues zu erschaffen und dieses muss wiederum irgendwann zerstört werden, um erneut etwas zu kreieren. Außerdem könnte man die Phrase auch als einen Terminus betrachten, also die Schöpfung des Chaos-Kultes - Aber auch andere Interpretationen des Albums sind durchaus willkommen!



Time For Metal / Rene:
Das Coverartwork zum neuesten Silberling ist recht schlicht und zugleich sehr aussagekräftig gestaltet worden. Wie wichtig ist euch der erste Eindruck, der schlussendlich übers Cover geschieht? Habt ihr beim Design selber Hand angelegt?


Arroganz:
Das Artwork ist sicherlich sehr wichtig – im Zusammenhang gesehen ist das visuelle Gesamtpaket von kaos.kult.kreation aber garnicht so „simpel“, wie es im ersten Moment erscheint. Die grundsätzlichen Ideen kommen von uns. Umgesetzt hat das Ganze ein guter Freund namens Glönn – ein bemerkenswerter Künstler! Seine Zeichnungen sind meistens sehr grell und farbenfroh, was eher nicht in unseren Kontext passt, aber er hatte äußerst abgefahrene und kreative Ideen – also haben wir uns dieses Mal für ihn entschieden. Die Zusammenarbeit mit ihm war interessant und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.





Time For Metal / Rene:
Wir von Time ForMetal durften bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in die neuen Kompositionen reinhören. Das Ergebnis spricht für sich - Kaos.Kult.Kreation strotzt nur so vor Abwechslung und kann sich als positive Death/ Black Metal-Scheibe ins Gedächtnis brennen! Frank / EMA sagt sogar: "Ich möchte vorsichtig behaupten, dass Arroganz
dort anknüpfen, wo Demonical aufhören!" Ein Feeback,, das die Vorfreude auf das Release nach oben treibt oder macht sich auch ein Gefühl von Anspannung breit, wie die breite Masse auf Kaos.Kult.Kreation reagieren wird?


Arroganz:
Sicherlich ist es interessant, wie andere auf das Album reagieren. Am Ende zählt aber nur, dass wir selbst zufrieden sind – und das sind wir. In wie fern ist das Album eine „positive Death/ Black Metal-Scheibe“ für dich?



Time For Metal / Rene:
Bei mir kommt besonders gut die Keativität und die Hochwertige Umsetzung an, die Beweist das ihr eigenständige Songs kreieren könnt ohne wie eine der Dutzend ähnlichen Bands zu klingen! Neben dem Studio stehen wie bei jeder Band die Live-Sessions ganz hoch im Kurs. Auf dem DoomsdayApocalypse 2012 im Phönix in Moormerland durften wir uns von eurem Können live überzeugen. Ihr habt eine fette Show gespielt, obwohl nur eine gefühlte Handvoll Metalheads bei dem extrem schlecht besuchten Event vor der Bühne stand. Wie konntet ihr euch nach der langen Anreise motivieren alles zu geben oder hat euch "die Wut im Bauch" angestachelt?


Arroganz:
Uns ist es eigentlich egal wie viele Leute am Ende vor der Bühne stehen – wir geben immer alles und spielen in erster Linie auch für uns. Die Veranstaltung war unserer Meinung nach trotz weniger Besucher sehr gelungen. Die Veranstalter haben uns mit offenen Armen empfangen und die Stimmung war gut. Was will man mehr? Den Gig würden wir immer wieder spielen! An dieser Stelle beste Grüße an Frank Kengels und Michael Eden!



Time For Metal / Rene:
Neben dieser Erfahrung gab es sicher auch diverse andere Augenblicke, die bei euch hängengeblieben sind. Was war besonders positiv bzw. negativ?


Arroganz:
Es gibt immer und überall Situationen die man mal positiv und mal negativ bewertet. Uns geht es aber in erster Linie um die Musik ansich! Wir sind selbst große Fans und freuen uns wenn wir neue Bands live sehen und kennenlernen können. Und sobald wir bei nem Gig auch nur einen Zuschauer bemerken, bei dem wir das Gefühl haben, dass er uns ansatzweise versteht, ist alles super. Wir wollen die Sache einfach am Laufen halten: Songs schreiben, Gigs spielen, Platten aufnehmen – und die Welt ein Stück weiter ins Verderben treiben.



Time For Metal / Rene:
Das Jahr 2013 steht in einem guten Stern, das neue Album kommt passend zur Festivalsaison und der Herbst bietet Platz für das ein oder andere
Konzert bzw. für eine Tour - ist in diese Richtung bereits etwas geplant?


Arroganz:
Wir werden nach unserer Release-Show am 16. März eine kleine Tour zusammen mit Negator fahren. Im Sommer folgen ein paar Festivals und im November/Dezember sind wieder einige Club-Gigs geplant.



Time For Metal / Rene:
Mit Blacksmith Records habt ihr bei einem jungen, engagierten und aufstrebenden Label angeheuert, das sich im familiären Rahmen um die Belange seiner Artists kümmert. Wie kam die Zusammenarbeit zustande und welche Vorteile bringt es euch als Band die Promotion und das Booking über einen Schreibtisch laufen zu lassen?


Arroganz:
Ich bin schon lange mit Chris von BlacksmithRecords befreundet und er hat das Label quasi mit der Veröffentlichung unserer ersten EP gegründet. Seitdem arbeiten wir mit ihm zusammen und sind sehr zufrieden mit der Arbeit. Natürlich kann ein so kleines Label nicht die “Leistungen“ bietet wie manch Größeres, aber man greift sich gegenseitig unter die Arme. „Do ityourself“ist die Devise – dafür hat man aber auch alle Freiheiten. Was das Booking angeht, machen wir den Großteil aber nach wie vor selbst.



Time For Metal / Rene:
Das abschließende Wort gehört euch! Ich bedanke mich für das Interview und wünsche euch viel Erfolg und Spaß in der nächsten Zeit!


Arroganz:
Vielen Dank für das Interview! … Praise the Kult or fuck off!!!!








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