“They give the story a happy end!“
Artist: Down The Sunset
Album: Down The Sunset
Spiellänge: 27:42 Minuten
Genre: Post-Hardcore / Metalcore
Release: Mai 2012 (Releaseshow: 16.06.2012)
Label: Eigenproduktion
Link: http://www.downthesunset.com/
Bandmitglieder:
Gesang - Flo
Gitarre und Gesang - Martin
Gitarre und Gesang - Phips
Bassgitarre - Vali
Schlagzeug - Dani
Tracklist:- To a (real) friend
- Point of no return
- Only dreaming
- World goes wrong
- Hopeless
- Phoenix
Dank Bands wie
Devastating Enemy (Review:
The Fallen Prophet ),
Artas,
Liminality (Review:
Lessons Never Learned) und Co. ist Österreich für mich persönlich eindeutig eine ernstzunehmende Schmiede für guten Metal der letzten Jahre geworden.
In diese Reihe sollen sich die fünf Mitglieder der Band
Down The Sunset nun einreihen? Ich bin gespannt! :)
Mit
To A (Real) Friend? bekommt der Hörer schon Einiges geboten, denn der Titelsong bringt alles mit, was ein Metalcore-Fan gern hört - ein rhythmisch geprägter Song, der durch eine eingängige Melodie gestärkt und zeitweise mit bis zu drei Stimmen besungen wird. Natürlich wechselt sich - ganz genretypisch - die klare Stimme immer wieder mit den Shouts ab.
Etwas melancholischer wird die Stimmung im Song
Point Of No Return, der im Midtempo beginnt, um dann ab ca. zwanzig Sekunden voll abzugehen. Die Shouts polarisieren hier etwas deutlicher als im Song davor. Durch die stetigen Tempowechsel wird meine Nackenmuskulatur eindeutig gefordert.
Rein instrumental kann man
Down The Sunset nichts vorwerfen, sie scheinen ihr Handwerk zu verstehen und zu wissen, wie man anspruchsvolle Songs produziert. Was etwas negativ hervorsticht, ist die klare hohe Stimme, die mir persönlich ein bisschen zu wenig Volumen hat, aber das ist mal wieder etwas, was man unter dem Punkt "Geschmackssache" abstempeln kann.
Der Song
Only Dreaming bekommt durch den Part "
...and give this story a happy end" nicht nur Ohrwurmcharacter, sondern zeigt, dass man auch eine Ballade auf die Beine stellen kann, ohne texttechnisch schnulzig zu werden!
Das Sahnestück des Albums ist für mich eindeutig der Song
Phoenix, welcher mich ein wenig an den Song
Cause For Confusion der gleichnamigen Band erinnert. Die fünf Österreicher zeigen hier einen Melodiebogen, der sich ins Gehirn einbrennen will.
Fazit: Wer
Down The Sunset noch nicht kannte, sich aber im Genre des Metalcores zu Hause fühlt, muss jetzt nur noch eine Affinität zu Bands wie
Silverstein,
Parkway Drive oder
We Came As Romans mitbringen, um mit dem gleichnamigen Erstlingswerk eine Menge Freude zu haben. Für mich selbst hat
Down The Sunset auf jeden Fall eine gute Bewertung verdient, denn auch wenn es sich hier um eine EP handelt, hat sie mich gerade knapp 30 Minuten sehr gut unterhalten!
Anspieltipps: Point Of No Return,
Only Dreaming und
Phoenix
Bewertung: 8 von 10 Punkten
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