“Die Wuppertaler Melodic Death-Walze“
Artist: Hopelezz
Album: Black Souls Arrive
Spiellänge: 50:33 Minuten
Genre: Melodic Death Metal
Release: 07.04.2012
Label: 7 Hard Records
Link: http://www.hopelezz.de/
Produktion: Aufgenommen, gemixt und gemastert durch
Torsten Sauerbrey im
Metal-sound-Studio
Bandmitglieder:
Gesang – Fabio Sgarlato
Gitarre – Sebastian Aurig
Gitarre – Dennis Ehlen
Bass – Bastian Heusener
Schlagzeug – Nik Gaidel
Tracklist:- Tragedy (Intro)
- Made of Stainless Steel
- Devils Ride
- Black Souls Arrive
- The New Delight
- Atheist
- Surrounded By Destruction
- Milk The Goat
- Monster Inside
- Eternal Night
- Contraspit
- What You Think About
Hopelezz: Das ist Melodic Death Metal aus Wuppertal. Das Quintett gibt es seit dem Jahre 2009 und sie haben sich bereits durch Auftritte mit Genregrößen wie
Sepultura,
Ill Nino,
Walls Of Jericho und
Swallow The Sun einen Namen gemacht. Im April diesen Jahres ist ihr Debütalbum,
Black Souls Arrive, unter
7 Hard Records erschienen.
Recht heftig und doch melodisch geht es auf diesem Werk zu – das Hauptaugenmerk ist ganz klar auf die starke Gitarrenarbeit gesetzt.
Hopelezz kombinieren heftige Growls mit eingängigen Melodien und passend gewählten Doublebass-Einsätzen. Aber auch spezielle Elemente, wie eine klarer Gitarrenbeginn bei
Black Souls Arive,
Monster Inside oder auch minimal bei
Atheist, schöner Clean Gesang bei
The New Delight (den man gerne auch öfters hören könnte), gehallter Gesang bei
Made Of Stainless Steel, Fliegeralarm-Einspieler bei
Eternal Night, ein Spieluhren-Intro bei
Tragedy oder ein orientalisch wirkender gitarrenlastiger Beginn bei
What You Think About. Einfallsreich und voller Abwechslungen – so muss ein Album sein.
Fazit: Für ein Debütalbum ist das wirklich eine respektable Leistung. Die Songs sind allesamt gut und gehen schnell ins Ohr, jedoch gibt es auch Kritikpunkte. So finde ich, dass stimmlich ein wenig mehr Abwechslung geboten werden könnte. Shouts und Growls sind ja ganz nett, doch wenn sie auf immer gleicher Tonlage rüberkommen wird einem das doch irgendwann mal ein wenig zu viel. Nichtsdestotrotz soll die Arbeit des Quintetts hier nicht schlecht gemacht werden, denn musikalisch wartet hier eine buntgemischte Tüte, die jedem Fans des kunstvollen Death und Melodic Death Metals ausnahmslos empfohlen werden kann.
Anspieltipps: Tragedy,
Made Of Stainless Steel,
The New Delight, und
What You Think About
Bewertung: 8 von 10 Punkten