“Zurück in die Vergangenheit!“
Artist: Virgin Steele
Album: Life Among The Ruins
Spiellänge: 56:15 Minuten
Genre: Heavy Metal/Power Metal
Release: 15.06.2012 (D); 18.06.2012 (EU), 17.07.2012 (US/CA)
Label: SPV / Steamhammer
Link: http://www.virgin-steele.com/
Bandmitglieder:
Gesang – David DeFeis
Gitarre – Edward Pursino
Bass, Gitarre – Josh Block
Schlagzeug – Frank Gilchriest
Tracklist:- Sex Religion Machine
- Love Is Pain
- Jet Black
- Invitation
- I Dress In Black (Woman With No Shadow)
- Crown Of Thorns
- Cage Of Angels (Instrumental)
- Never Believed In Goodbye
- Too Hot To Handle
- Love's Gone
- Snakeskin Voodoo Man (unveröffentlichter Bonustrack)
- Wild Fire Woman
- Cry Forever
- Haunting The Last Hours (Instrumental)
- Last Rose Of Summer
Ok, wer kennt
Virgin Steele nicht? Die 1981 in New York gegründete vierköpfige Band gehört sozusagen zu den Urgesteinen des Heavy Metals. Mir war das Quartett durchaus immer bekannt, doch muss ich eingestehen, dass ich sie nie wirklich gehört habe, da die Musik nicht so ganz meinem Geschmack entsprach. Aber es ist ja nie zu spät, sich auch mal eines Besseren belehren zu lassen. Und wie macht man das am besten? In dem man mal in ältere Werke reinhört. Naja, wie man es nimmt, ist das vorliegende Album
Life Among The Ruins wirklich ein Stück alter Bandgeschichte, denn ursprünglich wurde es im Jahre 1993 nach einer krisenreichen Zeit für
Virgin Steele veröffentlicht. Jetzt, 19 Jahre später, ist es soweit und das Re-Release der Platte steht in den Regalen der Plattenläden (und natürlich auch im Online-Sortiment verschiedener Händler zum Download) bereit. Aufpoliert und neu vertont kommen so die 14 Tracks daher und zeigen noch einmal, was
Virgin Steele so populär gemacht hat.
Was muss man da noch groß sagen, außer dass ich mehr als überrascht bin von der guten Qualität der einzelnen Songs? Nicht nur klangtechnisch, auch musikalisch können
Virgin Steele mich (den alten Skeptiker) überzeugen. Ich hätte es nicht gedacht, doch
Life Among The Ruins hat seinen ganz eigenen Charme und man fühlt sich direkt 20-30 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Klassischer Hard Rock und Heavy Metal wechseln sich mit den typischen Balladen damaliger Zeiten ab. Und als Sahnehäubchen gibt’s in der Bonusversion auch noch vier Tracks, die in
David DeFeis Wohnzimmer aufgenommen und nicht weiter bearbeitet wurden, obendrauf.
Fazit: Ein Re-Release: Braucht man das wirklich im CD-Regal? Ja, zumindest beim vorliegenden Werk sollte der Sammler und Fan des 80er Jahre Heavy Hard Rock zuschlagen. Mit der neuen/alten
Virgin Steele-Scheibe kommt ein mit neuester Technik aufgemotzter Klassiker zurück und zeigt noch einmal, dass das Quartett aus New York schon gerockt hat, als so manche bösen Metaller noch in die Windel gepupst haben.
Anspieltipps: Sex Religion Machine,
Love Is Pain,
I dress in black (Woman with No Shadow) &
Love's Gone
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten