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CD-Reviews   Never To Arise - Hacked To Perfection
19.06.2012 von Gordon




“Gordon rockt“



Artist: Never To Arise



Album: Hacked To Perfection

Spiellänge: 50:39 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 15.05.2012

Label: badGod Music

Link: https://www.facebook.com/pages/Never-To-Arise/117489404980631

Bandmitglieder:

Gitarre, Bass - Michael Kilborn
Schlagzeug, Gitarre, Gesang - Gordon Denhart

Tracklist:
  1. The Femicidal Impulse
  2. Hyperbaric Torture Chamber
  3. Sloppy Surgery
  4. In Debasement
  5. Multilation Supreme
  6. Bereft Of Conscience
  7. I Made Her Famous
  8. Snuff Film Superstar
  9. Devoured By Wolves
  10. M.A.O.B.S.




Oha, da hat jemand gleich einen dicken Pluspunkt sicher: Eine Band, wo der Sänger Gordon heißt und auch noch so gut klingt! Never to Arise gehen also schonmal mit einem kleinen Bonus in die Schlacht und fahren als Waffe Hacked To Perfection auf. Ob sich die Jungens zur Perfektion gehackt haben?

Perfekt ist die Scheibe leider nicht, so sehr ich es Gordon gegönnt hätte. Daran ist unter anderem mal wieder der Klang schuld, der zu matschig klingt. Der Fokus liegt diesmal auf dem leider programmierten Schlagzeug (es klingt aber nicht schlecht), den Bass höre ich nur, wenn ich danach suche. Der Gesang ist - wie schon gesagt - gelungen, bringt aber noch mehr Chaos ins Klangbild.

Die Lieder an sich sind ordentlich, die Band schafft es, aller technischen Schwierigkeiten zum Trotz, mich über die gesamte Strecke zu unterhalten, was unter anderem daran liegt, dass der Sänger keinen Aufmerksamkeitsdrang hat und an einigen Stellen schweigt, was manchmal nicht schlecht ist, da dadurch die Aufmerksamkeit auf die sonst etwas zu leise Gitarre geschoben wird.

Fazit: Da haben Gordon und sein Partner aber eine feine Scheibe abgeliefert, was anderes habe ich auch nicht erwartet. Auch wenn es nicht gerade wahnsinnig gut produzierter Death Metal ist, wird man über die Spielzeit gut unterhalten und kann nebenbei noch das gelungene Cover begutachten. Vielleicht bringt ein möglicher Nachfolger ja die von mir ersehnte Qualität, dann hat Never to Arise die Möglichkeit, sich innerhalb der Szene einen Namen zu machen!

Anspieltipp: Hyperbaric Torture Chamber, I Made Her Famous

Bewertung: 7 von 10 Punkten


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