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CD-Reviews   Dehuman - Black Throne Of All Creation
19.06.2012 von Gordon




“Die Wand und der Hörspaß“



Artist: Dehuman



Album: Black Throne Of All Creation

Spiellänge: 43:49 Minuten

Genre: Progressive Death Metal

Release: 30.04.2012

Label: Kaotoxin Records

Link: http://emptiness.be/dehuman/index.html

Bandmitglieder:

Gitarre- Raphael Sellekaerts
Schlagzeug - Laye Louhenapessy
Gesang, Bass - Andrea Vissol
Gitarre - Matthias Boulougouris

Tracklist:
  1. Apocalypse And Perdition
  2. Monstrosity In The Hands Of God
  3. Eyes Of A Thousand
  4. Spiral Of Loss
  5. Down With The World
  6. Harvest The Sun
  7. Cast Of Assassination
  8. Black Mamba
  9. Path Of Oblivion




Die selbsternannten Death-Progresser Dehuman aus dem schönen Belgien veröffentlichen nach sechs Jahren Bestehen ihr erstes Album, Black Throne Of All Creation, und ich bin gespannt, wie progressiv diese Scheibe wirklich ist.

Okay, der war gut, sie ist es nämlich nicht. Es ist eine stinknormale Death Metal-Scheibe und zwar im alten Stil. Gesang und auch restliche Qualität erinnern mich stark an die Anfangsphase des Death Metal und ich finde kein einziges Lied, das vom spielerischen Niveau das "progressiv" legitimieren könnte.

Aber ist auch egal, es zählt das, was ist und nicht, was ich gerne hätte und ich gestehe, mit dem Death Metal der alten Schule bin ich nie richtig warm geworden. Aber auch wenn es moderner Death Metal wäre, ich würde mit der Scheibe nicht ins Grüne kommen, dafür ist die Produktion zu schlecht. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, die Boxen wären hinter einer dünnen Wand, sodass niemals so etwas wie Druck oder gar Hörspaß entsteht, obwohl es durchaus interessant wirkende Parts gibt und die Band wirklich nicht schlecht spielt.

Fazit: Und so kommt es, dass diese CD mich vollkommen kalt lässt. Ich bin wirklich kein Produktionsqualitäts-Junky und hasse den aktuellen Plastiksound vieler Bands. Aber Dehuman sind die Kehrseite der Medaille: Sie klingen ZU schlecht produziert, sodass zu keiner Zeit richtiger Hörspaß aufkommt. Vielleicht gibt es den einen oder anderen, der eingenebelten Klang mag, aber mein Fall ist es nicht.

Anspieltipp: Monstrosity In The Hands Of God

Bewertung: 5 von 10 Punkten

pt


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