“Diese Band ist irgendwie bescheuert!“
Artist: 5 Star Grave
Album: Drugstore Hell
Spiellänge: 40:15 Minuten
Genre: Modern Heavy Metal
Release: 25.05.2012
Label: Massacre Records
Link: http://www.facebook.com/5SGOfficial http://www.5stargrave.com/
Bandmitglieder:
Gesang – Claudio Ravinale
Gitarre – Thierry Bertone
Gitarre – Alessandro Blengino
Bass, Gesang – Andrea Minolfi
Keyboard – Hervè De Zulian
Schlagzeug – Gabriele Lingua
Tracklist:- Terminal Bedroom
- Death Put A Smile On My Face
- Love Affair With The Beast
- Daddy
- Death Times Eleven
- No Devil Lived On
- Dead Girls Don't Say No
- Boy A
- If
- When The Lights Go Out
- Lemmings
5 Star Grave wurden vor sieben Jahren (somit im Jahre 2005) als
Ground Zero gegründet. Da der Name jedoch nicht der einfallsreichste ist, kam die Idee zur Umbenennung dann recht schnell. Unter dem neuen Namen
5 Star Grave wurde 2008 das Debütalbum
Corpse Breed Syndrome veröffentlicht und nun, vier Jahre später, ist es für die Italiener an der Zeit, ihr zweites Album mit dem Namen
Drugstore Hell zu veröffentlichen.
Elf Songs mit einer Gesamtspielzeit von etwas über 40 Minuten sind schnell durchgehört. Irgendwie muss ich ja gestehen, dass ich bei dem Album ein Werk der unteren Mittelklasse erwartet habe. Aber zum Glück wurde ich enttäuscht! Die Songs haben durchaus Ohrwurm-Qualitäten, sind abwechslungsreich, der Gesang ist stark und musikalisch sind
5 Star Grave auch nicht so schlecht, wie erst gedacht. Einzig die Keyboardklänge sind mir hin und wieder zu schrill oder zum Teil auch zu „spacig“, obwohl sie vielleicht gerade für einen gewissen Wiedererkennungswert sorgen. Achja, und was mich noch stört – fast hätte ich es vergessen: Zwischendurch hat das Sextett doch etwas merkwürdige Fantasien. Denn anders kann ich mir den Songtitel zu
Dead Girls Don’t Say No und den Refrain zu
Daddy („
Daddy, Daddy, you’re so cool. Daddy, Daddy, I want your tool.“) nicht erklären. Irgendwie ziemlich gruselig und aus einer ganz anderen Metalschiene geklaut.
Fazit: An sich muss ich dem Album
Drugstore Hell eine gute Qualtität, viele Ohrwurmsongs sowie eine gewisse musikalische Verrücktheit zusprechen, die die Band doch einzigartig macht. Da werden Heavy Metal- und Punkelemente mit poppigeren Melodien (wie z.B. die Anlehnung der Melodie bei
Death Times Eleven and
U2s
Sunday, Bloody Sunday) und einem shoutenden Gesang kombiniert und obendrauf kommt ein bescheuertes Keyboard. Von den teils eigenartigen Titeln bzw. Songtexten will ich hier gar nicht zu sprechen kommen… ;-) Ziemlich verrückt, aber vielleicht macht gerade dies
5 Star Grave aus.
Anspieltipps: Alles
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten