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CD-Reviews   Trepalium - H.N.P.
18.06.2012 von Gordon




“Cooles Image - coole Musik?“



Artist: Trepalium



Album: H.N.P.

Spiellänge: 39:18 Minuten

Genre: Groove/ Death Metal

Release: 08.06.2012

Label: Season of Mist

Link: http://www.myspace.com/trepal

Bandmitglieder:

Bass - Ludovic Chauveu
Schlagzeug - Sylvain Bouvier
Gesang - Keke
Gitarre - Nicolas Amosse
Gitarre, Keyboard - Harun Demiraslan

Tracklist:
  1. Heic Noenum Pax
  2. Prescription Of Crisis
  3. S(l)ave The World
  4. Order The Labyrinth
  5. Insane Architect
  6. Let The Clown Rise
  7. I Was
  8. The Worst Fiend
  9. Raining Past
  10. I'm Broken




Jojojo, ihr groovenden Gangster, heute bin ikke mal betont cool, passend zu Trepalium, aus dem krassen Frankreich, links von Deutschland und rechts von dir, wenn du nach Süden guckst! Probier es aus, wenn du es mir nicht glaubst, ey! Denn hier handelt es sich nicht nur um Death Metal, sondern auch um Groove Metal!

Dabei klingt's vom Klangbild anfangs voll tight. Man könnte voll an Lamb of God oder, natürlich seid ihr ja alle fit in "den Liednamen kenn ich doch irgendwoher" (ich mein 'türlich I'm Broken) an Pantera denken. Nur in nicht so krass cool. Also, okay, wenn ich mir das Bandfoto angucke, könnt ich schon denken: "Alter, die sind cooler als ich", aber wenn ich dann die Mukke anmache, kann ikke beruhigt aufatmen.

Auch der schlau wirkende Name des Introliedes Heic Noenum Pax kaschiert nicht, dass die Band vergeblich versucht, ihren großen und offensichtlichen Vorbildern nachzueifern. Aber es hat immer einen Grund, warum gerade die genannten Vorbilder so erfolgreich sind und nicht irgendeine andere Band: Sie stechen nicht nur mit ihrem Klang heraus, sondern bieten auch Liedtechnisch einiges, dass gesteh "sogar" ich den Bands zu, obwohl sie nicht regelmäßig bei mir laufen.

Fazit: Jetzt zum Abschluss noch mal seriöser: Trepalium sind nicht so schlecht, wie man vielleicht denken könnte, wenn man den Text oben ließt. Sie bieten soliden, modern angehauchten Metal, den man, vorrausgesetzt, man kann mit den Vorbildern etwas anfangen, gut mal zwischenschieben kann. Und das Image der Band spricht auch sicherlich die Zielgruppe an. Mir fehlen die Höhepunkte auf der CD, aber falls man sich an bekanntem Material sattgehört hat, kann man ruhig zu dieser CD greifen.

Anspieltipp: Prescritpion of Crisis

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

pt


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