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CD-Reviews   Puteraeon - Cult Cthulhu
18.06.2012 von Gordon





“Nimm das, Bieber!“



Artist: Puteraeon



Album: Cult Cthulhu

Spiellänge: 45:22 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 01.06.2012

Label: Cyclone Empire

Link: http://www.puteraeon.com/

Bandmitglieder:

Bass - Danien Vandija
Schlagzeug - Anders Malmström
Gesang, Gitarre - Jonas Lindblood
Gitarre - Rune Foss

Tracklist:
  1. The Great Epidemic of 1846
  2. Children of Dagon
  3. The Azathoth Cycle
  4. Shoggoth
  5. Flesh Architect
  6. In The Vault
  7. Conlaceratus
  8. Walking With Shadows
  9. Shapeshifter
  10. A Bolt From The Grave
  11. Liberation




Puteraeon gibt es seit nunmehr vier Jahren und sie haben sich dem Death Metal verrufen. Seit 2011 hat man damit begonnen, Alben zu veröffentlichen, ein Jahr später folgt nun Cult Cthulhu und belehrt mich sogleich in der Schreibweise des Namen eines Besseren; ich hätte das zweite "h" bei Cthulhu weggelassen. 1:0 für Puteareon.

Aber auch musikalisch scheinen sich Puteareon auf sehr selbstbewusstem Gebiet zu bewegen. Die Jungs präsentieren hier nicht nur Musik unter dem Namen Death Metal, sondern WIRKLICHEN Death Metal in seiner reinsten Form, mit der Technik aus dem Jahr 2012. Die Scheibe ballert einem ab einer gewissen Lautstärke den Schädel weg - vor allem der Anfang von The Azathoth mit seinem langgezogenen Gitarrentönen direkt zu Beginn, sprengt den Kopf. Ich hatte eigentlich gedacht, dass Fukpig die einzige Band mit einer solchen Verzerrung ist, wie sie, sehr zu meiner Freude, bei Puteareon zu finden ist, wobei es bei Puteareon sogar ein wenig homogener klingt.

Am schönsten ist es immer, wenn guter Klang mit guten Liedern einhergeht (eigentlich so logisch, dass es nicht erwähnt werden muss, aber egal) und das ist bei Puteareon einfach mal durchgängig der Fall. Brutal bis in die letzte Note werden hier die Herzen (und andere Muskeln) der Death Metal-Fangemeinde massiert und haucht, wenn auch ohne kompositorische Offenbahrungen, der Richtung frischen Wind ein. Vielleicht liegt das an meiner Anlage, aber die CD kracht wie Hölle.

Fazit: Ein weiteres Mal habe ich mich positiv überraschen lassen und auch wenn es sich wie eine Schleife ließt: Diese CD landet in meiner Playlist. Langsam wird es dort eng, es wird mal wieder Zeit für ein paar schlechtere CDs, ich kann aktuell gar nicht so viel hören, wie gutes und neues Material auf dem Markt ist. Und Puteareon verbessern die Situation nicht. Im Gegenteil. Wird Zeit, meinen MP3-Player wieder auszugraben. Danke, Jungs!

Anspieltipp: The Azathoth Cycle & Flesh Architect

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

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