“Nimm das, Bieber!“
Artist: Puteraeon
Album: Cult Cthulhu
Spiellänge: 45:22 Minuten
Genre: Death Metal
Release: 01.06.2012
Label: Cyclone Empire
Link: http://www.puteraeon.com/
Bandmitglieder:
Bass - Danien Vandija
Schlagzeug - Anders Malmström
Gesang, Gitarre - Jonas Lindblood
Gitarre - Rune Foss
Tracklist:- The Great Epidemic of 1846
- Children of Dagon
- The Azathoth Cycle
- Shoggoth
- Flesh Architect
- In The Vault
- Conlaceratus
- Walking With Shadows
- Shapeshifter
- A Bolt From The Grave
- Liberation
Puteraeon gibt es seit nunmehr vier Jahren und sie haben sich dem Death Metal verrufen. Seit 2011 hat man damit begonnen, Alben zu veröffentlichen, ein Jahr später folgt nun
Cult Cthulhu und belehrt mich sogleich in der Schreibweise des Namen eines Besseren; ich hätte das zweite "h" bei Cthulhu weggelassen. 1:0 für
Puteareon.
Aber auch musikalisch scheinen sich
Puteareon auf sehr selbstbewusstem Gebiet zu bewegen. Die Jungs präsentieren hier nicht nur Musik unter dem Namen Death Metal, sondern WIRKLICHEN Death Metal in seiner reinsten Form, mit der Technik aus dem Jahr 2012. Die Scheibe ballert einem ab einer gewissen Lautstärke den Schädel weg - vor allem der Anfang von
The Azathoth mit seinem langgezogenen Gitarrentönen direkt zu Beginn, sprengt den Kopf. Ich hatte eigentlich gedacht, dass
Fukpig die einzige Band mit einer solchen Verzerrung ist, wie sie, sehr zu meiner Freude, bei
Puteareon zu finden ist, wobei es bei
Puteareon sogar ein wenig homogener klingt.
Am schönsten ist es immer, wenn guter Klang mit guten Liedern einhergeht (eigentlich so logisch, dass es nicht erwähnt werden muss, aber egal) und das ist bei
Puteareon einfach mal durchgängig der Fall. Brutal bis in die letzte Note werden hier die Herzen (und andere Muskeln) der Death Metal-Fangemeinde massiert und haucht, wenn auch ohne kompositorische Offenbahrungen, der Richtung frischen Wind ein. Vielleicht liegt das an meiner Anlage, aber die CD kracht wie Hölle.
Fazit: Ein weiteres Mal habe ich mich positiv überraschen lassen und auch wenn es sich wie eine Schleife ließt: Diese CD landet in meiner Playlist. Langsam wird es dort eng, es wird mal wieder Zeit für ein paar schlechtere CDs, ich kann aktuell gar nicht so viel hören, wie gutes und neues Material auf dem Markt ist. Und
Puteareon verbessern die Situation nicht. Im Gegenteil. Wird Zeit, meinen MP3-Player wieder auszugraben. Danke, Jungs!
Anspieltipp: The Azathoth Cycle &
Flesh Architect
Bewertung: 8,5 von 10 Punkten
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