"Anders als seine Vorgänger!!"
Artist: Adramelch
Album: Lights From Oblivion
Spiellänge: 62:00 Minuten
Genre: Progressiv Rock / Metal
Release: 27.04.2012
Label: Pure Prog Records
Link: http://www.adramelch.com
Klingt wie: Fifth Angel
Produziert in: Finnvox Studios
Bandmitglieder:
Gesang - Vittorio Ballerio
Gitarre - Gianluca A. Corona
Gitarre - Fabio Troiani
Bass - Maurizio Percich
Schlagzeug - Siegfrido Percich
Tracklist:- Lights
- Aelegia
- Islands Of Madness
- Truth Lies ...
- Wonderful Magician
- Beyond A Lifetime
- Tides Of My Soul
- Chiaroscuro
- King (Of The Rain Of Tomorrow)
- Pain After Pain
- We March, We Fail
- Oblivion
Die Italiener
Adramelch veröffentlichen mit ihrem Rohling
Lights From Oblivion bereits ihre dritte Scheibe nach
Irae Melanox (1988) und
Broken History (2005). Ja, ihr Erstlingswerk
Irae Melanox wurde tatsächlich schon 1988 veröffentlicht, allerdings folgte relativ bald ihre Auflösung. Als sie sich 2004 wieder zusammenfanden, entstand ihr zweites Werk
Broken History, daher ist es nicht ungewöhnlich, dass diese Band bereits einige Fans zu begeistern wusste und auf eine nicht geringe Fan-Base bauen kann. Die Aufnahmen der neuen Scheibe
Lights From Oblivion fanden in den renommierten
Finnvox Studios statt, die den einzelnen Kompositionen den perfekten Schliff verpassen sollten.
Dieser Neuling klingt anders als seine lang zurückliegenden Vorgänger, was die bisherigen
Adramelch-Fans sicherlich interessieren dürfte.
Lights From Oblivion charakterisiert sich durch melancholisch-nachdenkliche, rockige und Old School Heavy Metal-Elemente. Diese ungewöhnliche Kombination führt dazu, dass ich diese Band schlecht für euch kategorisieren kann. Ein persönlicher Fingerabdruck der Band ist dementsprechend klar vorhanden, ebenso ein bodenständiger Grundton, der nicht verloren geht. Allerdings finde ich den angepriesenen Gesang
Vittorio Ballerios weder einzigartig noch ausgeprägt facettenreich. Die Leistung des Sängers ist solide, aber wohl kaum aus Millionen Formationen herauszuhören.
Fazit: Positiv anzumerken ist, dass
Adramelch nicht dazu verfallen, sich mit ihrer dritten Scheibe selbst zu kopieren, sondern mutig und fantasievoll neue Momente setzen. Frische, moderne Einflüsse erwarteten mich auf der Scheibe allerdings nicht. Eine grundsolide Leistung. Nicht mehr und nicht weniger. Ob es ein Hörprobe wert ist? Warum nicht? Vielleicht steht ihr genau auf die Klänge, die von den Südeuropäern in ein progressives Rock bzw. Metal-Korsett geschnürt wurden!
Bewertung: 6,5 von 10 Punkten
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