"Abwechslungsreich und spannend!"
Artist: Kain
Album: Omega
Spiellänge: 50:51 Minuten
Genre: Pagan Metal, Black Metal
Release: 25.05.2012
Label: MDD - The Metal Label
Link: http://www.myspace.com/kaindeathmetal
Klingt wie: Varg,
Eisregen und
Equilibrium
Bandmitglieder:
Gesang - David Seifert
Gitarre - Max Landeck
Bass - Andreas Schäfer
Keyboard - Julian Langguth
Schlagzeug - Daniel Schwarz
Tracklist:- Einklang
- Fleischeslust
- Blutgericht
- Freiheit Ruft
- Rachepfad
- Das Blut Der Sonne
- Vom Erdenleid
- Sturz des Lichtenbringers
- Nephilim
- Verkünder des Hasses
- Ausklang
Ich darf euch die deutschsprachige Pagan Black Metal-Band
Kain mit ihrem Debütalbum
Omega vorstellen. Einigen dürfte diese Band bereits bekannt sein, da sie als Special Guest der
Rostrot Tour in einigen Städten ihren Bekanntheitsgrad steigern konnten. Wer noch nicht die Gelegenheit am Schopfe packen konnte, dem bietet sich eine weitere Möglichkeit die Band auf dem
Metalfest West oder auch auf
Metalfest Ost zu sehen.
Das Debütalbum umfasst elf Tracks und der Titel der Songs ist Programm, denn es wird in Deutsch gesungen. Das Songwriting beschränkt sich auf den Pagan Metal-Bereich, zelebriert wird das Ganze im Black Metal-Stil. Erstaunlich ist es somit nicht, dass Schlagzeuger
Daniel sein Handwerkszeug zum Glühen bringt. Vergleichen lässt sich
Kain mit Bands wie
Eisregen,
Varg und
Equilibrium, was nicht ausschließlich am sympathisierenden Gesang von
David liegt, denn auch die anderen Bandmember können ihre Spielweise variieren. Aufgewertet wird dieses Konzept durch Keyboardelemente und vereinzelte Chöre wie im Track
Nephilim.
Fazit: Kain schaffen es, sich mit facettenreichen Songs sowie Gesang von der breiten Masse abzusetzen. Die Scheibe
Omega sorgt für Abwechslung und Spannung, was nicht jeder Black Metal-Band gelingen mag, ohne dabei die düstere brachiale Grundstimmung zu verlieren. Für Besucher des diesjährigen
Metalfest West oder
Metalfest Ost sind sie allemal sehenswert und auch Fans der Bands
Eisregen Varg,
Equilibrium,
Catamenia,
Trudvangar und ähnlichen kann diese Band ohne Bedenken empfohlen werden.
Anspieltipps: Blutgericht,
Rachepfad und
Nephilim
Bewertung: 8 von 10 Punkten
Fazit Rene: Mit
Omega bringen
Kain diesen Mai über
MDD ein Re-Release ihres bereits veröffentlichten Werks neu auf den Markt. Dabei tut sich im Großen und Ganzen nichts außer der kleinen Namensänderung des Intros in "
Einklang". Gleiches geschieht mit dem Outro, das sich nun "
Ausklang" nennt. Musikalisch schaffen die Deutschen einen interessanten Mix aus Death und Black Metal-Elementen, die zu jeder Zeit mit einer ordentlichen Priese Melodien getränkt wurden. Phasenweise etwas schwach auf der Brust, können einzelne Defizite meist noch grade so von der schiefen Bahn gekratzt werden. Ein Meisterwerk sieht für mich bedeutend anders aus. Für eine Underground-Produktion kann man mit Klang und Umsetzung recht zufrieden sein - über 6,5 von 10 Punkte kommt das durchschnittliche Werk aber nicht hinaus!
Anspieltipps Rene: Blutgericht,
Freiheit Ruft und
Sturz Des Lichtbringers,
Bewertung Rene: 6,5 von 10 Punkten
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