“Eine Produktion, die dem Aufstieg keine Steine in den Weg lege dürfte“
Artist: Deadborn
Album: Mayhem Maniac Machine
Spiellänge: 35:40 Minuten
Genre:Technical Death Metal
Release: 20.04.2012
Label: Apostasy Records
Link: http://www.deadborn.de/
Klingt wie: Gory Blister,
Odious Mortem
Bandmitglieder:
Gesang - Mario Petrovic
Gitarre - Jo Morath
Gitarre - Kevin Olasz
Schlagzeug - Slavek Foltyn
Tracklist:- Premises Of Cryonics
- Profanatic Reanimation
- Bionic Abomination
- Insane Motor Cortex
- Replicants Device
- Slaves Of Megatron
- Reinvented Power Process
- Second Order Cybernetics
- Kraftwerk D
Seit der Gründung 2002 blicken
Deadborn auf eine von Erfolgen geprägte Bandgeschichte zurück. Bereits mit der
Decades Of Decapitation-EP aus dem Jahre 2004 und der Neuauflage der selbigen bei dem Label
Sylphony Creations, die 2005 das Licht der Welt erblickte, konnten die Deutschen Erfolge im Death Metal-Underground einfahren. Mit der Unterzeichnung des Vertrages bei
Massacre Records und der daraus resultierenden Veröffentlichung des Albums
Stigma Eternal konnte die Band ihren Standpunkt im Underground weiter untermauern. Konzerte mit unter anderem
Disbelief und
Graveworm, sowie eine kleine Tour mit
Dying Fetus wurden genutzt, um bei gelungenen Live-Performances weitere Fans mit ihrem technischen und zugleich methodischen Death Metal zu infizieren.
Seit 2007 ist es um
Deadborn von Jahr zu Jahr ruhiger geworden und erst Anfang des Jahres kam dann die Bekanntgabe, dass es ein neues Album unter dem Label
Apostasy Records geben wird. Keine schlechte Wahl, da bisher alle Produktionen des aufstrebenden Labels mehr als ordentlich gelungen sind und mit
Obscenity eine der Death Metal-Bands Deutschlands in ihre Reihen geholt werden konnte. Um nun aber endlich mal auf die neuen Stücke, die sich auf der Scheibe
Mayhem Maniac Machine befinden, zu kommen, möchte ich als Einleitung erwähnen, dass sich die vier Musiker in Sachen Produktionsqualität nicht die Butter vom Brot nehmen ließen und jeden der einzelnen Nackenbrecher mit einem fetten Sound versehen haben.
Wie schon angesprochen wird der Hörer nicht nur durch sehr schnelle und technisch stark geprägte Passagen geführt, nein,
Deadborn lassen zu jeder Sekunde den nötigen Platz, um im richtigen Moment die Songs mit einem mächtigen Groove und satten Melodien anzureichern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Mario Petrovics Gesang scheppert mit stets leichtem Hall versehen aus den Boxen. Dabei ergibt sich eine tolle Symbiose mit der kernigen Gitarrenarbeit, die schnörkellos und ohne jeden Kompromiss auf technisch hohem Niveau an den Mann gebracht wird. Der Song
Slaves Of Megatron, der mit einem passenden Intro auf die Reise geschickt wird, entwickelt sich nach mehrfachen Hören immer mehr zum Highlight und hat es ohne lange Überlegung zur Empfehlung für eine Hörprobe geschafft!
Fazit: Deadborn können sich nach diesem starken Release weiterhin als einer der Geheimtipps des deutschen Tech Death behaupten. Die im Vorhinein bereits rosige Zukunft kann mit
Mayhem Maniac Machine zu 100 Prozent bestätigt werden. Da kann man nur noch gespannt sein, wohin der Weg für die Jungs führt - als erstes würde ich den Weg in eure Anlage vorschlagen.
Anspieltipps: Slaves Of Megatron
Bewertung: 8 von 10 Punkten
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