“Musik zum Abreagieren“
Artist: C.B Murdoc
Album: The Green
Spiellänge: 40:25 Minuten
Genre: Alternative / Death Metal / Experimental / Hardcore
Release: 21.03.2012
Label: Spinefarm Records
Link: http://www.myspace.com/cbmurdoc https://www.facebook.com/cbmurdoc
Bandmitglieder:
Gesang – Johan Ljung
Gitarre – Fredrik Boëthius Fjärem
Gitarre – Kim Wenneström
Bass – Thomas Hellgren
Keyboard – Johan Larsson
Schlagzeug – Carl-Gustav Bäckström
Tracklist:- Devon
- Patch
- Changeling
- Adore
- Two In One
- Trinket Of Deceit
- D.I.D.
- By Omission
Kaum sucht man Infos über die Band
C.B Murdoc, findet man schon etliche Seiten, die irgendetwas von „Djent“ erzählen. Djent? Noch nie etwas davon gehört. Aber angeblich handelt es sich dabei um ein Genre – um genauer zu sein: um einen Ableger des Progressive Metals, wohl aber härter. Im gleichen Atemzug lese ich dann, dass die sechs Schweden von
C.B Murdoc mit diesem Genre nichts zu tun haben und auch offensichtlich nicht in dieses eingeordnet werden wollen. Gut, von mir aus. Ich kenne Djent eh nicht und werde auch keine Vergleiche zu
Meshuggah oder sonst welchen Bands zumindest dieses Sub-Genres erstellen. So einfach kann das gehen. Also unbefangen losgelegt und das Album in den Player gepackt.
Uff, schwierig und ganz und gar keine leichte Kost, die dem Hörer hier von
C.B Murdoc geboten wird. Generell ist das Tempo eher fix und gesanglich wird hier eine gewisse Aggressivität und Geschwindigkeit an den Tag gelegt, sodass hier Vergleiche mit
Devin Townsend besser angebracht sind als mit
Meshuggah. Jedoch ist es etwas zu viel des Ganzen, die Spielgeschwindigkeit ist doch zu schnell und die eingestreuten Rhythmuswechsel verwirren mich eher, als dass sie mich erfreuen. Vielleicht stimmt auch einfach meine Stimmung nicht, denn ich denke,
The Green eignet sich bestens für Leute, die sich gerade mal abreagieren müssen. Aber auch dafür muss es Musik geben.
Fazit: "Schlecht" hört sich definitiv anders an. Mit einem Affenzahn heizen
C.B Murdoc durch ihr neuestes Werk
The Green und vernichten dabei alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Zwar ist es mir etwas zu viel, zu schnell und zu wechselhaft im Rhythmus, doch kann ich mir einige Situationen vorstellen, zu der
The Green wunderbar passen würde: z.B. beim Boxen, beim Autofahren, beim Schränke entrümpeln, etc. . Ihr sucht Musik, bei der ihr euch abreagieren könnt? Dann schlagt beim neuesten Werk von
C.B Murdoc zu! Ihr werdet nicht enttäuscht sein!
Anspieltipps: Trinkets Of Deceit
Bewertung: 6,5 von 10 Punkten