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Konzertberichte   Eastfrisian Gore Fest V am 17.03.2012 im Phönix im Moormerland
21.03.2012 von Rene

"Eastfrisian Gore Fest V im Moormerland"



Bands: Gonorrhea Pussy, Satans Revenge On Mankind, Erotic Gore Cunt, Anal Penetration, Burning Butthairs und Undying Lust For Cadaverous Molestation

Location: Phönix im Moormerland

Datum: 17.03.2012

Kosten: VVK: 10 Euro, AK: 15 Euro

Besucher: 130



Das alljährliche Eastfrisian Gore Fest wird es ab 2012 zwei Mal pro Jahr geben. Somit ist der heutige 17.03.2012 das erste Auflaufen der GoreGrind-Horde, bei dem im ostfriesischen Moormerland wieder das Phönix zum Beben gebracht werden soll. Als Hiobsbotschaft kam einige Tage vorm Event die Absage von den überaus beliebten Rectal Smegma, die in aller letzter Minute durch Anal Penetration ersetzt werden konnten.

Direkt bei der Anreise wird bei einem Blick auf die Nummernschilder klar, dass auch das fünfte Eastfrisian Gore Fest wieder Gäste aus ganz Deutschland und den Niederlanden angezogen hat. Einige Mutige - oder wenn man sagen möchte: total Bekloppte - haben auf der Rasenfläche neben der Location ihre Zelte aufgebaut und das Mitten im März bei nächtlichen Temperaturen, die grade etwas über dem Gefrierpunkt liegen.

Erste Erneuerung beim Eastfrisian Gore Fest ist der ausgedehnte Merchandise-Bereich, der wohlwollend von den Gore-Fans aufgenommen wird. Dabei wandert so manche brutale Scheibe in die Taschen der neuen Besitzer, die bei guten Preisen mehr als zufrieden sind. Gleiches gilt für die Getränkepreise, die wie gehabt günstig gehalten wurden: ein Bier für 1,50 € und unalkoholische Getränke für einen Euro ist einfach ein spitzen Deal!

Für die musikalische Unterhaltung sorgen dieses Mal gleich sechs Bands: Gonorrhea Pussy, Satans Revenge On Mankind, Erotic Gore Cunt, Anal Penetration, Burning Butthairs undUndying Lust For Cadaverous Molestation. Dabei haben die einzelnen Gruppen so manches Highlight zu bieten: von Dying Fetus-Covern bis hin zur allerletzten Show von Gonorrhea Pussy bekommen die Besucher brachiales Gegurgel auf die Ohren und auch für die Augen ist gesorgt. Einzig und allein die - wie schon bei den Vorveranstaltungen - langen Umbaupausen strecken die Veranstaltung wieder zusätzlich und lassen den Fluss ein wenig versiegen. Dafür bekommen die Bands aber die Möglichkeit, sich perfekt auf die Auftritte vorzubereiten und können zudem mit einem ganz ordentlichen Sound punkten.

Ganz nach dem Motto "Bree Bree Bree" werden durch die Bank weg wirklich alle Bands gefeiert. Ob es nun die Veranstalter Erotic Gore Cunt, die natürlich einen besonderen Stellenwert genießen oder die CO-Headliner Satans Revenge On Mankind sind: bei allen wird kräftig im Kreis gerannt und parallel dazu die Hand im Takt bewegt. Dabei fliegen nicht nur die Haare durch die Luft, sondern auch die Stagediver, die sich mutig in den moshenden Pulk stürzen und dabei das randvolle Phönix in eine Sauna verwandeln.

Verschwitzt und zufrieden verlassen die Grinder die Location, um den meist langen Heimweg anzutreten oder sich ins Zelt zu begeben, wobei dieses wohl eine kühlere Angelegenheit geworden ist als im Phönix abzufeiern, aber der richtige Pegel, der bereits erreicht sein durfte, wird die einzelnen Camper warm gehalten haben!

Statement Bam Saathoff (Veranstalter und Erotic Gore Cunt Bandmitglied) :
Wieder mal war das Eastfrisian Gore Fest ein großer Erfolg! Es kamen Besucher aus sämtlichen Städten angereisst umsich Goregrind Bands anzusehen wie Undying Lust For Cadaverous Molestation, Burning Butthairs, Anal Penetration, EGC, SROM und Gonorrhea Pussy. Vielleicht weil es auch teils ein besonderer Abend war, da Gonorrhea Pussy ihren letzten Gig geliefert haben und die Fans den abgefeiert hatten. Besseren Abschlussgig konnte man nicht liefern und meiner Meinung nach der beste Gig auf dem EGF! Da kann man nur noch sagen "Time to Say Goodbye..". Alles in einem kann man sagen, dass es wieder mal ein nettes und freundliches Fest war. Jede Menge zufriedener Goregrind Fans kamen bei mir an und bedankten sich bei dem Abend und sind auch beim nächsten mal dabei. Als Veranstalter eine besondere Freunde immer wieder zuhören dass, man mit solchen Konzerten die Leute erfreut. Andererseits bedank ich mich auch an den Leuten die erst solch so ein großen Abend ermöglichen! Die EGF Gäste sind einfach Crazy! Es wird gegrillt, gezelltet, getanzt, gefeiert und ne menge Bier getrunken! Und so sollte es auch weiterhin beim EGF sein. Zufrieden, freundlich und spaß machen! Support The Scene!

pt


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